Jetzt dieDortmunder Erklärungin den Gewerkschaften verbreiten !
Am 13.6. 09 haben sich in Dortmund zahlreiche gewerkschaftliche und betriebliche Aktivisten aus ganz Deutschland, wichtigen internationalen Konzernen der Auto-, Stahl-, Druck-, Metall- und Elektroindustrie, der chemischen Industrie, dem Bergbau, aus öffentlichen Einrichtungen, Kliniken, Klein- und Mittelbetrieben zu einer Gewerkschaftskonferenz getroffen.
Die Initiative dazu hatten aktive Gewerkschafter und Betriebsräte aus dem Ruhrgebiet ergriffen. In der Einladung der Initiatoren heißt es u.a.:
"Für uns alle ist die Situation (der tiefen Weltwirtschaftskrise) neu. Es fehlen vergleichbare Erfahrungen, wie wir unter diesen Bedingungen den Widerstand in den Betrieben und auf der Straße für die wichtigsten Arbeiterforderungen organisieren und dabei die Gewerkschaften, verbunden mit einer Kritik am Kurs der Klassenzusammenarbeit stärken können..."
Nach einem lebhaften Erfahrungsaustausch und einer anregenden Diskussion wurde einstimmig eine "Dortmunder Erklärung" verabschiedet.
Inzwischen haben Tausende Kolleginnen und Kollegen die Erklärung unterzeichnet! Wie Nachfragen bei Kontakten ergeben haben, sind viele unterschriebene Listen noch nicht an die Kontaktadresse weiter gegeben worden! Dadurch entsteht ein falsches Bild von der Breite der Unterstützung, die die Dortmunder Erklärung bereits hat. Deshalb eine Bitte: schickt die unterschriebenen Listen bitte regelmäßig an die Kontaktadresse oder meldet die Zahl der Unterschriften per Email!
Setzt den Aufruf breit zur Diskussion in den Gewerkschatfen ein und sammelt Unterschriften unter den Kolleginnen und Kollegen. Natürlich können und sollen auch weiter öffentliche Unterzeichner gewonnen werden!
Dortmunder Erklärung
Jetzt erst recht: Starke und kämpferische Gewerkschaften in der Krise!
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
wir erleben zurzeit die tiefste und umfassendste Wirtschaftskrise seit Bestehen des Kapitalismus! Keiner weiß, wann die Talsohle erreicht ist und vor allem, wann die Wirtschaft sie wieder verlässt. Selbst die optimistische Prognose der Bundesregierung rechnet nicht vor 2013 damit, dass der Vorkrisenstand der Produktion wieder erreicht sein wird. Jedenfalls handelt es sich nicht - wie ursprünglich prognostiziert – um eine „vorübergehende Rezession“. weiter lesen ...